FAQ, CEDRUS, Frage 13
Wie kann ich Toleranzprobleme, welche beim Generieren des Stabmodells auftreten, deuten und korrigieren?
Für die Geschosse mit Plattensteifigkeit werden im Stabmodell die
FE-Maschen generiert, was eine Überschneidung den oberen und unteren
Elementlagerachsen erfordert. Wenn dadurch entstandene Segmente knapp im
Toleranzbereich liegen, kann die FE-Masche nicht generiert werden und eine
Fehlermeldung mit dem umkreisten Problembereich erscheint. Nachfolgendes Bild
zeigt eine entsprechende Fehlermeldung:
In diesem Fall würden Sie wie folgt vorgehen:
- Öffnen Sie die Geschossplatte „L2”.
- Stellen Sie die Elemente aus der darunter- („L1”) und darüberliegenden Geschossplatten („L3”) dar.
(Wie eine Geschossplatte eingeblendet werden kann finden Sie hier.)
- Analysieren Sie den markierten Bereich.
Da sich im markierten Bereich keine Elemente aus der Geschossplatte
„L1” befinden, ist der Fehler nur in der Geschossplatte
„L2” oder „L3” zu suchen. Im vorliegenden Fall ist
in „L2” geometrisch alles korrekt erstellt worden. Deshalb kann
im markierten Bereich nur in „L3” die Ursache zu finden sein.
Durch die Verschneidung der Lagerachsen der Wände „W20”
und „W37” entsteht beim Generieren des Stabmodells ein kleiner
Wandabschnitt, dessen Länge sich knapp im Toleranzbereich befindet.
- In der Geschossplatte „L3” wird die Wand „W20”
durch die Wand „W37” in ein knapp im Toleranzbereich befindliches
Element geteilt.
- Markieren Sie in der Geschossplatte „L3” die Wand „W20”
und anschliessend den Wandpunkt. Diesen verschieben Sie nun wie nachfolgend
dargestellt in Y-Richtung auf die Achse der Wand „W37”.
Generell sollten Wandachsen immer so modelliert werden, dass sich Diese
treffen und nicht schneiden.
Hinweis:
Falls zusätzlich zum oben geschilderten Fall Anpassungen an den Lagerachsen
vorgenommen werden (müssen), beachten Sie deren unterschiedliche Behandlung
im Plattenstapelmodell und Stabmodell.
Im Stabmodell werden als Lagerachsen die Mittelachsen und nicht die
Lagerachsen des Plattenstapelmodells verwendet.
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